Ein bisschen Stolz auf eine ganze Tennishalle
Roger Federers Karriere dauert nicht mehr so lange, wie sie schon besteht. Umgekehrt hat er die wichtigsten und grössten Ziele alle erreicht. Man kann als Fan oder den Tennissport ganz allgemein liebender Zuschauer sagen: Was jetzt noch kommt, ist Zugabe.
Hinzu kommt, dass auch dieser ausserordentliche Sportler mehr als eine Niederlage erlebt hat. Also sind nicht mal seine Siege wirklich selbstverständlich.
Im Final von Basel heute Nachmittag hat er vor seinem Heimpublikum nicht gewinnen können. Früh war klar, dass es heute schwierig werden würde. Dennoch wurde es ein sehr knappes Match gegen Djokovic. Die Zuschauer haben mit gelitten, aber sie haben auc
Zwei Freunde haben in Basel gerade ein Date
Heute, in diesen Momenten, wird in Basel eine spezielle Sportgeschichte weiter geschrieben.
Vor mehr als fünfzehn Jahren gab es im TC Münchenstein zwei talentierte Tennis-Junioren, die zusammen in einer Gruppe trainierten. Mehr als einmal flogen sie während dem Training vorzeitig vom Platz, weil sie zuviel Schabernack im Kopf hatten und immer wieder Witze rissen. Die Eltern, die ihre Zöglinge dann vom Training abholten, sitzen nun neben einander in der Box am Spielfeldrand: In Basel kommt es zum Halbfinal zwischen Roger Federer und Marco Chiudinelli: Zwei Jugendfreunde feiern einen ganz speziellen Moment und spielten gegen einander im wichtigsten Tennisturnier der Schweiz u
Zwei fremde Mütter
Eigentlich wollte ich erst die folgende kleine Situation, die eine reale Begegnung von heute beschreibt, zum Aufhänger für viele Fragen und Aussagen machen. Aber ich habe mich anders entschieden. Ich gebe nur das wieder, was ich im Moment blitzschnell bemerkte, aufnahm, registrierte – und lade Sie dazu ein, sich dabei mit mir auf die Bank zu setzen.
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Ich habe noch etwas Zeit. Auf jeden Fall kann ich heute nicht genug Sonne kriegen, und weil diese Sonne gerade so schön und kräftig scheint und so freundlich ist, genau die Bank vor mir anzulächeln, setze ich mich hin und recke das Kinn gen Himmel, schliesse die Augen und geniesse die prickelnde
Die Sache mit der Ordnung
oder: Egons Unordnungssinn…
“Warum nur fällt es mir so verd… schwer, Ordnung zu halten?” murmelte Egon, während er ruhelos und mit leicht fahrig schlenkernden Armen im Büro hin und her schlich.
Sein Gesprächspartner fühlte sich nicht zu einer Antwort gedrängt. Die Frage war uralt und längst mehr Rhetorik, und das war es, was Nirvan wirklich ärgerte: Die fehlende Ernsthaftigkeit, Unredlichkeit, die darin lag, gar nicht ernsthaft eine Antwort zu erwarten – geschweige denn, sie selbst zu suchen. Aber da war doch eine Veränderung im Tonfall heraus zu hören: Es klang nicht mehr wie der pathetische Aufruf zur Anteilnahme.
Ob Minarette spriessen oder nicht...
Die Schweizer werden also über die sog. Minarett-Initiative abstimmen. Sie fordert ein generelles Verbot des Baus von Minaretten. Der Forderung wird mit martialischen Plakaten Nachdruck verschafft, in welchen die SVP mit zu Raketen stilistierten Minaretten und einer Frau mit schwarzer Burka suggeriert, was uns Angst macht, oder machen soll:
Der Islam erobert die Schweiz. Es droht eine muslimische Vorherrschaft, der Verlust der Demokratie, jeglicher Freiheitsrechte (vor allem für die Frau) und im Endeffekt die Scharia. Nichts von dem mag wahr sein, nicht morgen und nicht übermorgen, aber es ist eine Tatsache, dass noch keine andere, wachsende Bevölkerungsgruppe in