You're new here, aren't you?
Click Connect with Facebook to join NetworkedBlogs. NetworkedBlogs is a community of bloggers and blog lovers. Join the fun, add your blog, and connect with others who read and write about subjects you like.
| Blog Name: |
un/zugehörig |
| Url: |
http://www.chronologs.de/yoavsapir |
| Language: |
German |
| Topics: |
Geschichte, Religion, Judentum |
| Description: |
Mancherorts auch als der Rebbe von Krechzn (Jiddisch: stöhnen; leidenschaftlich jammern) bekannt, heißt der Autor von "un/zugehörig" eigentlich Yoav Sapir. Er ist 5740 (auf Christlich: 1979) in Haifa, Israel geboren und hat später lange in Jerusalem gelebt, dessen numinose Stimmung ihn anscheinend tief geprägt hat. Nebenbei hat er dort sein M.A.-Studium abgeschlossen, während dessen er sich v. a. mit dem Bild des Juden im Spielfilm der DDR befasst hat (s. hier: http://ostdeutsche.judenfrage.googlepages.com).
Seit Sommer 2006 weilt er an akademischen Einrichtungen im deutschsprachigen Mitteleuropa: anfangs in Wien, später in Berlin und jetzt in Heidelberg.
Auf dieser Webseite findet ihr nun seine Beobachtungen zu verschiedenen Themen wie Israel, Religion oder deutscher Geschichte.
Der Blogtitel lehnt sich übrigens an Ruth Beckermanns Essayband "Unzugehörig. Österreicher und Juden nach 1945" an (Wien: Löcker, 1989). |
| Popularity: |
67 Followers |
1871, 1938, 1989/90: Deutsche Vereinigungen im Vergleich
Besser spät als nie: Zum 20. Jahrestag des grenzüberschreitenden Bekenntnisses zum deutschen Volke gebührt es sich (aus meiner Perspektive), darüber zu reflektieren, was für Unterschiede und Ähnlichkeiten die drei folgenreichen Nationalvereinigungen der jüngeren deutschen Geschichte im Vergleich miteinander aufweisen.
Gemeint sind damit die drei - wenn auch jeweils unterschiedlich andauernden - Erfolge der nationalstaatlichen Tendenz im deutschen Mitteleuropa, die auf das bedeutungsvolle Scheitern der bürgerlichen Revolution 1848/49 und deren pandeutscher Einheitsansprüche folgten: Die lange ausgereifte Gründung des &q
Endzeitliche Intoleranz?
Der Leser Christopher hat mir hier (als Reaktion auf diesen Text) eine sehr interessante Frage gestellt. Ich hoffe, seine Fragestellung wie folgt zusammenfassen zu dürfen:
Birgt in sich der jüdische Diskurs, so sehr er auf Israel auch konzentriert ist, nicht doch eine "latente", weil bis auf die Endzeit hinausgeschobene Intoleranz, die sich in der biblischen (ebd. von
Die Herbstjuden
Mittlerweile ging der Sommer zu Ende. Die Felder bräunten sich, niedrige Wolken kamen vom Himmel herab und dehnten sich über den Feldern. Da sah ich plötzlich die Herbstjuden.
Die Herbstjuden waren einzigartige Juden. Einsam, in der Hand einen langen Koffer tragend, beschritten sie die Wege zu Fuß. Meistens waren die Herbstjuden groß. Man konnte sie am Baum gelehnt finden, am Brunnen stehend, manchmal auch am Dorfrand, wo sie saßen und vor sich hinschauten. Aus irgendwelchen Gründen hatten die Kinder Angst vor ihnen. Die Erwachsenen pflegten sie wegzutreiben, wie man es mit einem fremden Pferd tut.
Der Monotheismus und ich
Kürzlich habe ich hier anhand eines Zitats von Dov Elbaum den Ansatz vorgestellt, laut dessen das Göttliche (oder das Numinose, um mit Rudolf Otto zu sprechen) sich in unseren Vorstellungen von demselben manifestiert und folglich mit diesen identisch ist. Nun möchte ich eine Frage aufgreifen, die dieser Ansatz bei mir berührt, nämlich jene des jüdischen Monotheismus.
Heben wir mit dem einfachen Sachverhalt an: Uns ist zunächst "Jahwe" bekannt, eine jüdische Gottheit. Früher war sie, d.h. er, nicht alleine da: Aus archäologischen Funden sind uns Ausdrücke bekannt wie "
Reflexionen über das hebräische Neujahr
Die ersten Anzeichen des jüdischen Herbstes; die jüdischen Abende mit den leichten Wolken, die sich schon zu versammeln beginnen...
...die Luft im jüdischen Lande und der frische Duft, den sie den Kindern Israels nach einem langen, ermüdenden Sommer mitbringt: Das ist für mich, wie der jungfräuliche Schnee zu Weihnachten in Schwaben, vom ersten Tage an die natürliche Kulisse der hebräischen Neujahrszeit, die sich jetzt vollzieht.
Ja, der hebräische Kalender gilt auch im Ausland; und ja, Juden haben unglaublich lange mehrheitlich auch in der Fremde gelebt. Aber verwurzelt ist und bleibt unser Jahreskreis im eigenen Lande,
- -darueber hinaus-
Politik, Geschichte, Bundeswehr
- patti on tour
germanistik, poesie, geschichte
- Michael Haderer | Blog
Religion, Politik, Gesellschaft
- akephalos - roaming the web since 1995 – per aspera ad astra
Nerd, Geschichte, Gesellschaft
- Chajms Sicht
Judentum, Israel, Religion
Questions? contact: networkedblogs@ninua.com
Copyright (C) 2008, Ninua, Inc.